Tobias Schlößer
Hallo! (Part 1/2)
Mein Name ist – du hast es mit Sicherheit schon längst gelesen – Tobias. Ich bin 17 Jahre alt und gehe zum Zeitpunkt meines Praktikums in die Q1 des Gymnasiums am Geroweiher. Das würde ich zumindest, wenn wir nicht gerade Ferien hätten. Ferien? Genau – ich habe Ferien und mache währenddessen ein freiwilliges Praktikum hier bei Alldesign. Zunächst bin ich aufgrund der Feiertage nur vier Tage in den Osterferien hier, jedoch darf ich am Ende der diesjährigen Sommerferien noch einmal für fünf Tage vorbeikommen.
Ich interessiere mich sehr für die Informatik, was sich auch in meiner Freizeitgestaltung widerspiegelt: Zum einen erwische ich mich oft selbst dabei, wie ich zu Hause etliche Stunden damit verbringe mit einem Raspberry Pi und/oder einem Arduino herumzubasteln. Zum anderen bin ich Mitglied des CodeClubs meiner Schule. In dieser AG, welche mittlerweile über 100 Teilnehmer aus ganz Mönchengladbach hat, unterrichte ich eine Gruppe jüngerer Schüler (im Moment sieben Schüler aus der 6. bis 8. Klasse) und bringe diesen das Programmieren bei. Ebenfalls programmiere ich für den CodeClub eine eigene Webplattform, über die sich alle Teilnehmer austauschen können, miteinander chatten können, Fragen im eigenen Forum beantworten können und noch ganz viel mehr. Wie man sich denken kann, gehen dafür dann auch nochmal einige Stunden pro Tag und Woche „verloren“. Verloren ist hierbei aber der falsche Begriff, denn ich habe ja Spaß an alledem 🙂
Durch diese Hobbys hab ich in der Informatik ein sehr weit aufgefächertes Interesse, sei es Webdesign, Webprogrammierung, kleine Spiele oder das Programmieren von selbstgebauten Schaltkreisen und ich habe Erfahrung in vielen Programmiersprachen.
Nun hänge ich aber nicht den ganzen Tag nur zu Hause vor dem Computer, sondern spiele nebenbei noch sehr gerne Fußball im Verein, gehe oft Radfahren und im Winter gehts ab in die Berge auf die Piste. Auch das Treffen mit Freunden ist mir besonders in den letzten Jahren echt wichtig geworden.
Auch wenn ich bis zu meinem Abi noch ein Jahr Zeit habe, ist für mich schon klar in welche Richtung es danach gehen soll: Informatik – was auch sonst. Und genau deswegen bin ich hier. Bei einer Infoveranstaltung meiner Schule hat Herr Lück seine Agentur vorgestellt und damit direkt mein Interesse geweckt. Nach einem kurzen Gespräch am selben Tag durfte ich einige Wochen später einmal zur Vorstellung vorbeikommen und nun, wieder etwas später, sitze ich hier.
Ich möchte das Praktikum, bzw. die beiden kurzen Praktika, besonders dafür nutzen, um einmal in das Berufsleben hereinzuschauen und um einen Eindruck zu bekommen, ob ich mir das Leben als Programmierer vorstellen kann. Und was soll ich sagen, mir gefällts 🙂 Besonders gut finde ich, dass man hier auch direkt die Zusammenarbeit von Programmieren und Designern miterlebt, was ich in der Form noch gar nicht kannte.
Und hier bin ich wieder (Part 2/2)
Nun ist auch schon er zweite Teil meines Praktikums hier bei Alldesign fast beendet. In dieser Woche habe ich sehr viel gelernt, vor allem in jQuery habe ich nun deutlich mehr Kenntnisse als vorher und auch in nodeJS besitze ich jetzt etwas Grundwissen.
Diese neuen Erkenntnisse konnte ich diese Woche auch direkt vertiefen und umsetzen indem ich eine kleine Website erstellt, welche mittels nodeJS und Express mit einer Entwickler-API kommuniziert. Die Seite ist eine Art Blog, auf welcher man die Posts, Foto-Alben, Aufgaben und Daten der verschiedenen User anschauen kann. Diese Seite habe ich darüber hinaus mit Bootstrap etwas hübscher gemacht und ihr mit jQuery einige nette Funktionen verpasst. Falls du dir meine Seite einmal anschauen möchtest, kannst du das gerne unter http://rookie.alldesign.ninja tun. Würde mich freuen 🙂
Rückblickend auf die zwei Wochen, welche ich hier verbracht habe, bin ich ziemlich froh meine Ferien für ein Praktikum „geopfert“ zu haben um das Leben eines Programmierers einmal Live zu erleben. Vorher war ich mir noch ziemlich unsicher, ob das was für mich ist den ganzen Tag im Büro zu sitzen, aber jetzt habe ich gemerkt, dass es mir sehr viel Spaß macht und ich kann es mir nun deutlich besser vorstellen als vor diesem Praktikum. Alles in allem kann ich es jedem empfehlen seinen zukünftigen „Traumberuf“ erst einmal auszutesten, bevor man direkt ins Berufsleben startet, ohne zu wissen, was da auf einen zukommt. Was mich besonders überrascht hat, war, dass ich in dieser Woche gerade erst zu Hause war und direkt wieder vor dem Rechner saß und programmiert hab. Scheinbar macht es mir einmal zu viel Spaß ?
Informatik
Informatik
Ich beschäftige mich sehr viel mit Informatik – Programmieren, Basteln, Nachdenken, Planen, Modellieren. Und das in ganz verschiedenen Bereichen meiner Freizeit und in der Schule. Besonders das Vermitteln der Inhalte, die ich selbst gelernt habe, an jüngere Schüler macht mir dabei großen Spaß.
Sport
Sport
In meiner Freizeit mache ich gerne Sport. Dafür treffe ich mich wöchentlich 2-3 mal mit meiner Mannschaft, fahre gerne Rad, egal ob mit Freunden, Familie, oder alleine und gehe im Winter Ski laufen. Im Sommer sage ich aber auch zu einer Runde schwimmen nicht nein.